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Hundebegnung in einem Lokal

Montag, 15. Februar 2010

Bei einem Hundetraining in einem Lokal hatten wir folgende Situation:

Unsere Hunde lagen ruhig unter dem Tisch als ein andere Gast in diesem Lokal aufstand und mit seinem Hund zu Ausgang wollte. Dieser Hund zog jedoch seinen Halter an unseren Tisch und wollte  mit unseren Hunden Kontakt aufnehmen. Ich konnte den Halter gerade noch rechtzeitig davon abhalten und erhielt dafür völliges Unverständnis und den Kommentar, sein Hund tue doch nichts und wolle doch nur spielen.

Es geht doch dabei nicht darum, ob in dieser Situation ein Hund etwas tut oder nicht. Ein Lokal ist in meinen Augen keine Spielwiese für Hunde und kein Platz um auszutesten ob sich Hunde vertragen oder nicht.  Es ist schön, wenn es Lokale gibt, in denen Hunde erlaubt sind und der Vierbeiner seinen Menschen begleiten darf. Aber es gehört auch als Hundehalter die Verantwortung dazu, sich an Regeln zu halten und auch Rücksicht auf die Umwelt zu nehmen.

Woran erkennt man eine gute Welpenstunde?

Dienstag, 14. Juli 2009

Welpenstunden gibt es viele, auch in unterschiedlichen Arten. Aber was ist wirklich gut und was ist weniger sinnvoll?

Grundsätzlich sollte eine Welpengruppe nicht zu groß sein. Häufig bestehen Welpengruppen aus 10, 12 oder mehr Welpen. Doch überlegt man sich, wenn jetzt so viele Welpen auf einmal zusammen sind, alle kreuz und quer durcheinander laufen, spielen und auch mal raufen, ist es nicht möglich, selbst für einen sehr erfahrenen Hundetrainer, alles im Blick zu behalten. Eine gute und überschaubare Gruppe sollte deshalb in der Regel aus maximal 6 Welpen besthen. Ist eine Gruppe größer, sollte auf jeden Fall ein 2. Trainer dabei sein.

Es ist völlig normal, dass die neuen Hundesbesitzer viele Fragen haben. Wichtig ist deshalb auch, dass in einer guten Welpengruppe, genügend Zeit vorhanden ist, die Fragen jedes einzelnen zu beantworten. Wird eine Gruppe zu groß, ist das einfach auch nicht möglich.

Häufig besteht der Inhalt einer Welpengruppe nur aus spielen lassen. Bedenkt man nun, dass die ersten Wochen, die wichtigste Lernphase ist, so sollten natürlich in einer Welpengruppe, die Spielephasen durch kleine Übungseinheiten unterteilt sein. Dabei ist es aber wichtiger auf das Lernen des Sozialverhaltens einzugehen, als schon auf Sitz-, Platz- und Fußübungen.

Ebenso ist es natürlich wichtig, das der Mensch immer bei seinem Hund ist. Leider kommt es immer noch vor, dass es Welpengruppen gibt, in denen die Welpen in ein kleines Spielgelände gebracht werden und der Mensch komplett ausen vor bleibt.

Zusätzlich es noch ein weitere Punkt für eine gute Welpenstunde wichtig. Es ist nämlich die Aufgabe des Hundetrainers, sich das Verhalten der einzelnen Welpen genau anzusehen und zu beobachten und gegebenenfalls auf ein auffälliges Verhalten aufmerksam zu machen. Denn je früher man “prolematisches Verhalten” erkennt, um so eher besteht die Möglichkeit entsprechend entgegenzusteuern und man kann wesentlich schneller und leichter daran arbeiten.

Wann beginnt Aggression?

Sonntag, 01. März 2009

Es sollte jederzeit möglich sein, dem Hund einen Knochen wegnehmen zu können. Das gleiche gilt auch z. B. für Spielzeug. Beutemotiviertes Aggressionsverhalten ist häufig ein Auslöser für eine Bissverletzung.

Oft hören wir in unserer täglichen Arbeit, dass bisher immer alles in Ordnung war und plötzlich hat der Hund geschnappt oder sogar gebissen. Betrachtet man dann jedoch die Verhaltensentwicklung des Hundes, erkennt man viel früher die ersten Anzeichen für solch ein späteres Verhalten.

Doch wann beginnt der Hund tatsächlich schon seine Beute zu verteidigen und wie erkenne ich das als Mensch? Meist fängt alles ganz harmlos an. Der Hund kaut genüsslich und ich streichle den Hund. In dem Moment wird er steif, die Muskeln spannen sich an und er hört auf zu fressen. Unbewußt ohne mir vielleicht Gedanken zu machen gehe ich wieder weg und der Hund hat sein erstes Erfolgserlebnis. Zu einem anderen Zeitpunkt gehe ich nicht gleich wieder und der Hund reagiert dann vielleicht schon mit einem Knurren. Wenn das Knurren nicht mehr ausreicht, kommt dann das “Zähne” zeigen noch dazu. So steigert sich das Verhalten langsam immer weiter. Wichtig ist, aber die Anfänge zu erkennen und hier schon zu reagieren. Gerade in der Welpenerziehung und Entwicklung ist das ganz wichtig. Oft vergisst man in dieser Zeit, dass der Hund einmal groß ist und vielleicht 20, 30 oder noch mehr Kilo hat. Das Verhalten des Hundes ist das gleiche, nur die Auswirkungen und die Verletzungen sind dann andere.

Ein Engel auf Erden

Donnerstag, 08. Januar 2009

Hallo ich bin Angel,

meinen Namen habe ich erhalten, weil ich eigentlich genau das Gegenteil bin. Ich kam mit ca. 4 Wochen von meiner Mama weg und wurde dann 2 Wochen in einer dunklen Kiste aufbewahrt, bis mich eine liebe Frau vor dem Tod gerettet hat. Weil ich aber nichts kennen lernte, keine normale Entwicklung hatte war ich ein wahrer Teufel und habe nur terrorisiert und tyranisiert. Nach 2 Wochen war meine Retterin restlos überfordert und so kam ich in die Hundeschule. Da kam doch glatt so ein komischer großer Hund (der ist wohl der Chef im dem Ring), dem hab ich dann gleich erst mal gesagt dass er vor mir Respekt haben muß und habe ihm deshalb die Nase blutig gebissen.

Eingentlich sollte ich dort nur bleiben, bis ich so ein paar Regeln gelernt habe und mich benehmen und in eine neue Familie einziehen kann. Seither sind ein paar Wochen vergangen und ich bin schon fasst brav. Aber irgendwie will mich trotzdem niemand so recht haben. Eigentlich will ich auch gar nicht mehr weg. Neulich hab ich dann mal meine Pflegefrauchen belauscht. Und soll ich Euch was sagen, wenn ich brav bin, dann darf ich vielleicht sogar ganz bleiben.