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Woran erkennt man eine gute Welpenstunde?

Dienstag, 14. Juli 2009

Welpenstunden gibt es viele, auch in unterschiedlichen Arten. Aber was ist wirklich gut und was ist weniger sinnvoll?

Grundsätzlich sollte eine Welpengruppe nicht zu groß sein. Häufig bestehen Welpengruppen aus 10, 12 oder mehr Welpen. Doch überlegt man sich, wenn jetzt so viele Welpen auf einmal zusammen sind, alle kreuz und quer durcheinander laufen, spielen und auch mal raufen, ist es nicht möglich, selbst für einen sehr erfahrenen Hundetrainer, alles im Blick zu behalten. Eine gute und überschaubare Gruppe sollte deshalb in der Regel aus maximal 6 Welpen besthen. Ist eine Gruppe größer, sollte auf jeden Fall ein 2. Trainer dabei sein.

Es ist völlig normal, dass die neuen Hundesbesitzer viele Fragen haben. Wichtig ist deshalb auch, dass in einer guten Welpengruppe, genügend Zeit vorhanden ist, die Fragen jedes einzelnen zu beantworten. Wird eine Gruppe zu groß, ist das einfach auch nicht möglich.

Häufig besteht der Inhalt einer Welpengruppe nur aus spielen lassen. Bedenkt man nun, dass die ersten Wochen, die wichtigste Lernphase ist, so sollten natürlich in einer Welpengruppe, die Spielephasen durch kleine Übungseinheiten unterteilt sein. Dabei ist es aber wichtiger auf das Lernen des Sozialverhaltens einzugehen, als schon auf Sitz-, Platz- und Fußübungen.

Ebenso ist es natürlich wichtig, das der Mensch immer bei seinem Hund ist. Leider kommt es immer noch vor, dass es Welpengruppen gibt, in denen die Welpen in ein kleines Spielgelände gebracht werden und der Mensch komplett ausen vor bleibt.

Zusätzlich es noch ein weitere Punkt für eine gute Welpenstunde wichtig. Es ist nämlich die Aufgabe des Hundetrainers, sich das Verhalten der einzelnen Welpen genau anzusehen und zu beobachten und gegebenenfalls auf ein auffälliges Verhalten aufmerksam zu machen. Denn je früher man “prolematisches Verhalten” erkennt, um so eher besteht die Möglichkeit entsprechend entgegenzusteuern und man kann wesentlich schneller und leichter daran arbeiten.

Welpenstunden - aber ab welchem Alter?

Montag, 13. Juli 2009

In der Regel bleibt der Welpe bis zu seiner 8. Lebenswoche beim Züchter bzw. bei seiner Mutter. Dann ist er normalerweise alt genung in sein neues zu Hause umziehen (Es kann aber immer auch Ausnahmen geben). Im neuen Heim angekommen, ist es sicherlich wichtig, dem neuen Familienmitglied ein paar Tage Zeit zur Eingewöhnung zu geben. Aber an eines sollte man denken. In der Zeit bis ca. zur 16. Lebenswoche lernt der Hund am aller meisten. Dies ist die Zeit, die also für die spätere Entwicklung des Hundes sehr wichtig ist. Je früher man also beginnt, um so besser ist es. Jetzt sagen manche, der Hund darf erst in die Welpenstunde, wenn er vollständig geimpft ist, um eine evtl. Ansteckungsgefahr zu verringern. Das heißt ca. ab der 12. Lebenswoche. Das würde aber auch bedeuten, dass ich bis dahin mit meinem Welpen nur spazieren gehen darf, wo sich keine anderen Hunde befinden. Denn auch hier könnte er sich ja anstecken. Ich müßte meinen Hund völlig isolieren. Damit verliert man aber wichtige Wochen die für die soziale Entwicklung des Welpen notwendig sind. Doch Trotz der Gefahr, dass sich der Welpe vielleicht mal etwas einfangen könnte, ist es doch wichtiger, diese Entwicklungs- und Lernphase des Hundes zu nutzen und so bald als möglich mit dem Welpenunterricht begonnen wird. Denn diese Zeit kommt nicht wieder. Selbstverständlich ist es aber trotz allem wichtig, sollte ein Welpe krank sein, darf niemals mit diesem gearbeitet werden.

Ein Engel auf Erden

Donnerstag, 08. Januar 2009

Hallo ich bin Angel,

meinen Namen habe ich erhalten, weil ich eigentlich genau das Gegenteil bin. Ich kam mit ca. 4 Wochen von meiner Mama weg und wurde dann 2 Wochen in einer dunklen Kiste aufbewahrt, bis mich eine liebe Frau vor dem Tod gerettet hat. Weil ich aber nichts kennen lernte, keine normale Entwicklung hatte war ich ein wahrer Teufel und habe nur terrorisiert und tyranisiert. Nach 2 Wochen war meine Retterin restlos überfordert und so kam ich in die Hundeschule. Da kam doch glatt so ein komischer großer Hund (der ist wohl der Chef im dem Ring), dem hab ich dann gleich erst mal gesagt dass er vor mir Respekt haben muß und habe ihm deshalb die Nase blutig gebissen.

Eingentlich sollte ich dort nur bleiben, bis ich so ein paar Regeln gelernt habe und mich benehmen und in eine neue Familie einziehen kann. Seither sind ein paar Wochen vergangen und ich bin schon fasst brav. Aber irgendwie will mich trotzdem niemand so recht haben. Eigentlich will ich auch gar nicht mehr weg. Neulich hab ich dann mal meine Pflegefrauchen belauscht. Und soll ich Euch was sagen, wenn ich brav bin, dann darf ich vielleicht sogar ganz bleiben.